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Coronavirus: Aktuelle Hinweise

 

In Baden-Württemberg gilt ab 3. November die Warnstufe

Anpassung der Corona-Verordnung zum 16. September

Die Landesregierung hat am 15. September 2021 eine neue Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) beschlossen. Die neuen Regelungen gelten ab 16. September 2021. Die Landesregierung überprüft die Erforderlichkeit derzeitiger und weiterer Maßnahmen mindestens alle vier Wochen. Die Verordnung tritt somit mit Ablauf des 14. Oktober außer Kraft.

Änderungen in der Corona-Verordnung

Mit der neuen Verordnung tritt ein dreistufiges Warnsystem in Kraft. Sobald sich eine Überlastung der Krankenhäuser abzeichnet, gelten für nicht-immunisierte Personen landesweit strengere Regelungen. Für von COVID-19 genesene Personen gelten weiterhin die gleichen Regeln wie für vollständig geimpfte Personen. Die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes, die Abstands- und Hygieneregeln sowie die Pflicht zur Datenerfassung bleiben wie bisher erhalten.

Stufensystem:

  • Basisstufe
  • Warnstufe
  • Alarmstufe

Die Warn- und Alarmstufe orientieren sich an der Hospitalisierungsinzidenz – also wie viele Menschen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner mit COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert werden – und an der Auslastung der Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten (AIB). Dabei gelten die vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg veröffentlichten Zahlen. Ausschlaggebend sind die Werte für Gesamt-Baden-Württemberg, regionale Zahlen für Stadt- und Landkreise gibt es nicht.

Eine neue Stufe wird ausgerufen, wenn die Hospitalisierungsinzidenz den Grenzwert an fünf Werktagen in Folge erreicht bzw. überschreitet oder wenn die Auslastung der Intensivbetten den Grenzwert an zwei Werktagen in Folge erreicht bzw. überschreitet. Das Landesgesundheitsamt macht den Eintritt der jeweiligen Stufe durch Veröffentlichung im Internet bekannt; hierfür sind die vom Landesgesundheitsamt veröffentlichten Zahlen maßgeblich.

Die Regelungen der Warn- bzw. Alarmstufe werden aufgehoben, wenn die maßgeblichen Werte – also Hospitalisierungsinzidenz oder Auslastung der Intensivbetten an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter dem Auslösungswert der jeweiligen Stufe liegen.  

 

Dreistufiges Warnsystem ab 16. September

Die allgemeinen Bestimmungen für den Sport sind in der gesonderten Corona-Verordnung Sport geregelt.

Dreistufiges Warnsystem auf einen Blick

Verschärfte Regelungen und örtliche Besonderheiten

Die zuständigen Behörden können aus wichtigem Grund im Einzelfall Abweichungen von den Vorgaben der Landesverordnung zulassen. Die zuständigen Behörden haben das Recht, weitergehende Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen zu erlassen.

Regelungen in der Basisstufe

Solange die landesweite Hospitalisierungsinzidenz unter 8 liegt und die Auslastung der Intensivbetten kleiner als 250 ist, gilt die Basisstufe.

Regelungen für den Sport

Freizeit- und Amateursport (Training oder Wettkampf) ist im Freien und in geschlossenen Räumen ohne Personenbeschränkung erlaubt.

  • Immunisierte Personen im Sinne von § 4 CoronaVO ist der Trainings- und Übungsbetrieb sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen ohne Einschränkung gestattet.
  • Nicht-immunisierten Personen im Sinne von § 5 CoronaVO (einschließlich der Trainer/innen und Übungsleiter/innen) ist der Trainings- und Übungsbetrieb im Freien ohne Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises gestattet. Der Zutritt zu geschlossenen Räumen der Sportstätte und die Teilnahme am dort stattfindenden Trainings- und Übungsbetrieb ist für sie nur nach Vorlage eines Testnachweises möglich. Dies gilt nicht für kurzzeitige und notwendige Aufenthalte im Innenbereich, etwa zur Wahrnehmung des Personensorgerechts (z.B., um die Kinder in die Obhut der ÜL zu übergeben) oder für einen Toilettengang.
  • Die Veranstalter (die Vereine) sind zur Überprüfung der vorzulegenden Test-, Impf- oder Genesenennachweise verpflichtet.
  • Nicht-immunisierte Personen im Sinne von § 5 CoronaVO, die Sport im Freien ausüben, dürfen die Toiletten einer Sportanlage auch ohne Testnachweis benutzen, nicht jedoch Gemeinschaftseinrichtungen wie Umkleiden, Duschen oder Aufenthaltsräume.
  • Es muss ein Hygienekonzept nach §7 CoronaVO vorliegen und eine Datenerhebung nach §8 CoronaVO erfolgen.
  • Während der Sportausübung und der Nutzung von Duschräumen besteht keine Maskenpflicht. Abseits des Sportbetriebs besteht in geschlossenen Räumen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Im Freien besteht diese Pflicht nur dann, wenn davon auszugehen ist, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen nicht zuverlässig eingehalten werden kann.

Regelungen in der Warnstufe

Die Warnstufe wird ausgerufen, wenn die landesweite Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert von 8,0 erreicht oder überschreitet oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert von 250 erreicht oder überschreitet.

Regelungen für den Sport

  • In geschlossenen Räumen gilt die 3G-Regel – wobei hier ein negativer PCR-Test erforderlich ist (auch für Trainer/innen und Übungsleiter/innen).
  • Im Freien gilt die 3G-Regel – hier ist ein negativer Antigen-Schnelltest erforderlich (auch für Trainer/innen und Übungsleiter/innen).
  • Die Veranstalter (die Vereine) sind zur Überprüfung der vorzulegenden Test-, Impf- oder Genesenennachweise verpflichtet.
  • Ein PCR-Test darf nicht älter als 48 Stunden sein.
  • Einige Personengruppen sind von der PCR-Testpflicht ausgenommen (Näheres hierzu im Reiter "Ausnahmen von der strengeren Testpflicht").
  • Nicht-immunisierten Personen, die Sport im Freien ausüben, ist die Benutzung der Toiletten einer Sportanlage auch ohne Testnachweis gestattet. Umkleiden, Duschen, Aufenthaltsräumen oder Gemeinschaftseinrichtungen dürfen von nicht-immunisierten Personen ohne negativen PCR-Test jedoch nicht genutzt werden.
  • Der kurzfristige Aufenthalt im Innenbereich, um Kinder in die Obhut der Trainerinnen und Trainer oder Übungsleiterinnen und Übungsleiter zu übergeben oder von diesen wieder abzuholen, ist nicht-immunisierten Personen auch ohne Testnachweis gestattet.
  • Es muss ein Hygienekonzept nach §7 CoronaVO vorliegen und eine Datenerhebung nach §8 CoronaVO erfolgen.
  • Während der Sportausübung und der Nutzung von Duschräumen besteht keine Maskenpflicht. Abseits des Sportbetriebs besteht in geschlossenen Räumen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Im Freien besteht diese Pflicht nur dann, wenn davon auszugehen ist, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen nicht zuverlässig eingehalten werden kann.

Regelungen in der Alarmstufe

Die Alarmstufe wird ausgerufen, wenn die landesweite Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert von 12,0 erreicht oder überschreitet oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert von 390 erreicht oder überschreitet.

Regelungen für den Sport

  • In geschlossenen Räumen und im Freien gilt die 2G-Regel. Das heißt, Personen (einschließlich Trainer/innen und Übungsleiter/innen), die nicht geimpft oder genesen sind, sind von der Teilnahme am Sportbetrieb ausgenommen. 
  • Einige Personengruppen sind von der 2G-Regelung ausgenommen (Näheres hierzu im Reiter "Ausnahmen von der strengeren Testpflicht").
  • Die Veranstalter (die Vereine) sind zur Überprüfung der vorzulegenden Test-, Impf- oder Genesenennachweise verpflichtet.
  • Es muss ein Hygienekonzept nach §7 CoronaVO vorliegen und eine Datenerhebung nach §8 CoronaVO erfolgen.
  • Während der Sportausübung und der Nutzung von Duschräumen besteht keine Maskenpflicht. Abseits des Sportbetriebs besteht in geschlossenen Räumen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Im Freien besteht diese Pflicht nur dann, wenn davon auszugehen ist, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen nicht zuverlässig eingehalten werden kann.

 

Generell ausgenommen von der Testpflicht sind:

  • Kinder bis einschließlich fünf Jahre sowie Kinder, die noch nicht eingeschult sind. Dies gilt auch für die PCR-Testpflicht (Warnstufe) und das Zutrittsverbot (Alarmstufe).

Sonderregelung für Schülerinnen und Schüler:

  • Personen, die als Schülerin oder Schüler an den regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs teilnehmen, ist der Zutritt und die Teilnahme am Sportangebot gestattet, sofern sie asymptomatisch sind. Dies gilt auch in der Warn- und Alarmstufe. Es muss kein Testnachweis vorgelegt werden. Die Glaubhaftmachung des Schülerstatus hat in der Regel durch ein entsprechendes Ausweisdokument zu erfolgen. (CoronaVO §5 (3))

Ausgenommen von der PCR-Testpflicht (Warnstufe) und dem Zutrittsverbot (Alarmstufe) sind:

  • Personen bis einschließlich 17 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen.
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Hier ist ein entsprechender ärztlicher Nachweis vorzuzeigen.
  • Personen, für die es keine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission gibt (STIKO) gibt.
  • Schwangere und Stillende, da es für diese Gruppen erst seit dem 10. September 2021 eine Impfempfehlung der STIKO gibt.

Diese Personen müssen in beiden Stufen einen negativen Antigen-Schnelltest vorlegen.

Sonderregelung für Trainer/innen und Übungsleiter/innen (Gültigkeit ab 5. November):

  • Für nicht-immunisierte Beschäftigte und ehrenamtlich oder selbstständig tätige Trainer und Übungsleiter reicht in allen Stufen beim Trainings- und Übungsbetrieb und bei Wettkampfveranstaltungen ein Antigen-Schnelltest aus.

Dokumente zum Download

Land Baden-Württemberg – Corona-Verordnung Sport vom 5. November 2021

Dreistufiges Warnsystem auf einen Blick

TVH Info zum Nachweis Geimpft – Genesen – Getestet

Test-Eigenbescheinigung Schüler*innen - Vorlage für Selbsttestungen und Schuldokumentation

TVH Hygienekonzept vom 16. August 2021

 

 

 

Sonderregelung für Trainer/innen und Übungsleiter/innen (Gültigkeit ab 5. November):